Niegedacht (2003)

Niegedacht
1907 wird die alte steinerne Freudenberger Brücke in einem großen Festakt eingeweiht. Der Fährmann Willi Stapf verliert dadurch seine Arbeit.

Der Steinhauer Hans Lang, der in Maria verliebt ist, sieht in seinem von Betonmaterial bedrohten Handwerk keine Zukunft mehr und wandert nach Amerika aus. Maria bleibt zurück, um ihrer verwitweten Mutter beizustehen. Bald heiratet sie Vitus, den Freund von Hans.

38 Jahre später im März 1945 wird die schöne Freudenberger Steinbrücke gesprengt, um den Alliierten die Eroberung und Besatzung zu erschweren.

Vitus ist beim Volkssturm eingesetzt, Stapf arbeitet wieder als Fährmann. Bald wird sein Sohn Julius der neuen Mainfähre den Namen “Niegedacht” geben.

Beide nehmen Kontakt mit US-Soldaten auf. Vitus führt sie in sein Haus. Maria erkennt in einem der Soldaten Joe, den Sohn ihres immer noch geliebten Hans. In der Folgezeit erreichen Maria mehrerer Care-Pakete, wobei das letzte eine besondere Überraschung enthält: die Asche des geliebten Hans.

Autor: Bernhard Setzwein
Regie: Dominik Neuner

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