Kaspar Hauser - das Leben ein Alptraum (2011)

Kaspar Hauser
In Nürnberg sorgt im Jahre 1828 das Auftauchen eines mysteriösen Jünglings für große Aufregung. Ein Brief weist ihn als „Kaspar Hauser“ aus, vermutliches Geburtsjahr ist 1812. Er kommt in Obhut des Gymnasialprofessors Daumer, lernt bei ihm nach und nach sprechen und schreiben und dabei sich selbst und seine soziale Umwelt begreifen.

Offensichtlich ist Kaspar adeliger Herkunft, gar ein Erbprinz, und sollte wegen dynastischer Auseinandersetzungen zweier Linien am badischen Hof aus dem Weg geräumt werden.

Zwei Personen nehmen großen Anteil an der Entwicklung Kaspars: Der Engländer Lord Stanhope, ein professioneller Intrigant, der dem Jungen die Adoption verspricht, und der Staatsrat Feuerbach, der Kaspar mit seiner schmerzlich vermissten leiblichen Mutter zusammenbringen will. Bei dieser Mission wird Feuerbach auf ungeklärte Weise ermordet, Stanhope lässt Kaspar eiskalt fallen. Dieser fällt 1833 in Ansbach einem Attentat zum Opfer.

Autor: Claus J. Frankl
Regie: Georg Mittendrein
Musik: Irene Budischowsky
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