Aufruhr (2007)

Aufruhr
Der 30jährige Krieg (1618-48), anfangs ein Glaubenskrieg, zunehmend ein militärisches Gemetzel aufgrund von Gier nach Macht und Besitz, tötet und verstört die Menschen überall in Deutschland.

Wie eine Lichtgestalt erstrahlt in dieser dunklen Zeit der Junker Ernst. Seine phantastischen Geschichten lassen die stumm und taub gewordenen Menschen aufhorchen in eine Welt hinein, die andere Wahrheiten kennt als die der Angst und Vernichtung.

Ernst hat solches schon als kleines Kind leidvoll erfahren: Der haltlose Vater, ein Bruder des Fürstbischofs Ehrenberg, stirbt früh bei einem Duell, die sonderbare Mutter übergibt das Kind dem bischöflichen Schwager zur Erziehung und Bildung nach Würzburg.

Mit seiner Unbekümmertheit stellt sich Ernst der von Misstrauen und Angst getränkten Atmosphäre von Hexenwahn und Ketzerglauben entgegen, die v.a. von dem fundamentalistischen Pater Gropp ausgeht. Auf dessen Geheiß wird der Junge in den Kerker geworfen – und wie durch ein Wunder von seinen treuen Freunden vor dem Tode gerettet.

Autoren: Gerda und Paul Pagel
Regie: Dominik Neuner
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